Cartell Rupert Mayer (CRM)

DER NAMENSPATRON: PATER RUPERT MAYER SJ
Wegen seines vorbildlichen Widerstands in der Nazizeit ist der Münchener Jesuitenpater Rupert Mayer –  gestorben 1945, selig gesprochen 1987 – von dem Cartell 1954 zum Namenspatron gewählt worden. Mit seinem Beispiel soll er den Mitgliedern helfen, sich mutig in der Gesellschaft für die christlichen Werte einzusetzen und so glaubwürdig Zeugnis für ihren Glauben abzulegen.

DAS CARTELL RUPERT MAYER
In Deutschland und der Schweiz (Basel) gibt es 33 autonome Freundeskreise mit etwa 1.200 Mitgliedern. Zweimal im Jahr (Cartellversammlung und Herbstkapitel) treffen sich Mitglieder zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion neuer Aktivitäten. Die Cartell-Leitung lädt dazu ein; zudem koordiniert sie gruppenübergreifende Aktivitäten, u.a. die Durchführung der ,,Rupert Mayer Lectures“. Diese Vorlesungsreihe wurde erstmals im Jahr 2001 durchgeführt – damals zusammen mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt.

Frankfurter Erlärung des CRM:

  1. Bewusste Gestaltung des eigenen Lebens aus dem Glauben der katholischen Kirche
  2. Glauben gemeinsam leben und gegenseitige Stärkung durch Gebet und Feier der Eucharistie
  3. Glaubensinhalte für unsere Zeit erschließen
  4. Stärkere Betonung christlicher Werte in unserer Gesellschaft und Verdeutlichung ihrer positiven Wirkkraft für die Welt
  5. Qualifizierte Leistung in Beruf und Gesellschaft
  6. Pflege der Freundschaft untereinander
  7. Förderung sozialer und caritativer Aktivitäten aus christlicher Verantwortung
  8. Auseinandersetzung mit aktuellen politischen, kirchlichen , sozialen und ökologischen Themen
  9. Bemühen um Überwindung der konfessionellen Spaltung und Kennenlernen anderer Religionen
  10. Respekt vor der Würde eines jeden Menschen und seinem Leben in allen Phasen

Beschlossen in Regensburg / Schloss Hauzenstein am 24. Oktober 2009

GESCHICHTE
Kurz nach dem 2. Weltkrieg schlossen sich katholische Laien an verschiedenen Orten Deutschlands zusammen, um sich aktiv am – insbesondere geistigen – Wiederaufbau des Landes zu beteiligen. In den Jahren 1946 bis 1949 gab es Gründungen in München, Hamburg, Regensburg und Frankfurt. Die schon vor dem Krieg bestehenden Kreise in Berlin (1921) und Münster (1926) wurden in das CRM aufgenommen. Um die Zusammenarbeit der Freundeskreise zu stärken, schlossen sich diese im Juli 1949 auf Schloß Hauzenstein zu dem „Cartell der Christlichen Logen Deutschlands“ zusammen (neuer Name ab 1954: CRM). Die 1983 in Basel gegründete Gruppe wurde im Jahr 1988 Mitglied im CRM.

Das gemeinsame Gelöbnis stellt die Basis für die Verbindung der Kreise und ihrer Mitglieder dar.

Um eigene aktive Beiträge zu einem umfassenden, kohärenten Lebensschutz zu erbringen, haben einige CRM-Mitglieder im Jahr 2000 den ,,Hilfe für Mutter und Kind e.V.“  gegründet (HMK; www.hmk-leben.de). Dessen Ziel ist, durch eine systematische Öffentlichkeitsarbeit in der Gesellschaft eine nachhaltige Bewusstseinsänderung zugunsten einer,,Kultur des Lebens“ zu erreichen. Um den ganzen Umfang des angestrebten Lebensschutzes deutlich zu machen, ist der HMK im September 2015 in „Leben als Geschenk e.V.“ umbenannt und beim Registergericht in Freiburg eingetragen worden (LaG; www.leben-als-geschenk.de).

Zusätzliche Informationen über das CRM:

–  www.cartell-rupert-mayer.de

–  Unter „Gruppen“ haben Sie  Zugang zu den Internetseiten weiterer Freundeskreise (dunkel unterlegt).

 

Aktuell:

Herbstkapitel 2015

Dieses Treffen findet vom 23. bis zum 25. Oktober in Dortmund statt.

Cartellversammlung 2016

Wir treffen uns vom 10. auf den 12. 06. in Schwerin

Herbstkapitel 2016

Die Sitzung ist geplant für die Zeit vom 30. 09. auf den 02. 10. in Essen.