Cartell Rupert Mayer

Im Car­tell Pater Rupert May­er (CRM) wir­ken 33 unab­hän­gi­ge, ört­li­che Freun­des­krei­se mit etwa 1.200 Mit­glie­dern zusam­men. Ein- bis zwei­mal im Jahr tref­fen sich Mit­glie­der zum Erfah­rungs­aus­tausch und zur Dis­kus­si­on neu­er Akti­vi­tä­ten (Car­tell­ver­samm­lung und Herbst­ka­pi­tel). Die Car­tell-Lei­tung lädt dazu ein; zudem koor­di­niert sie grup­pen­über­grei­fen­de Akti­vi­tä­ten.

Der Namenspatron: Pater Rupert Mayer SJ

Namens­pa­tron des Car­tells ist der 1945 gestor­be­ne und 1987 selig­ge­spro­che­ne Mün­che­ner Jesui­ten­pa­ter Rupert May­er. Mit sei­nem Bei­spiel soll er den Mit­glie­dern hel­fen, sich mutig in der Gesell­schaft für die christ­li­chen Wer­te ein­zu­set­zen und so glaub­wür­dig Zeug­nis für ihren Glau­ben abzu­le­gen.

Die Freundeskreise

Kurz nach dem 2. Welt­krieg schlos­sen sich katho­li­sche Lai­en an ver­schie­de­nen Orten Deutsch­lands zusam­men, um sich aktiv am – ins­be­son­de­re geis­ti­gen – Wie­der­auf­bau des Lan­des zu betei­li­gen. In den Jah­ren 1946 bis 1949 gab es Grün­dun­gen in Mün­chen, Ham­burg, Regens­burg und Frank­furt. Die schon vor dem Krieg bestehen­den Krei­se in Ber­lin (1921) und Müns­ter (1926) wur­den in das CRM auf­ge­nom­men.

Um die Zusam­men­ar­beit der Freun­des­krei­se zu stär­ken, schlos­sen sich die­se im Juli 1949 auf Schloss Hau­zen­stein zum „Car­tell der Christ­li­chen Logen Deutsch­lands“ zusam­men (neu­er Name ab 1954: Car­tell Rupert May­er). Die 1983 in Basel gegrün­de­te Grup­pe wur­de im Jahr 1988 Mit­glied im CRM.

Das gemein­sa­me Gelöb­nis stellt die Basis für die Ver­bin­dung der Krei­se und ihrer Mit­glie­der dar.

Die Frankfurter Erklärung des Cartell Rupert Mayer

In der 2009 beschloss­sen soge­nann­ten “Frank­fur­ter Erklä­rung” sind Ziel und Anspruch der Freun­des­krei­se und des Car­tells wie folgt zusam­men­ge­fasst:

  1. Bewuss­te Gestal­tung des eige­nen Lebens aus dem Glau­ben der katho­li­schen Kir­che
  2. Glau­ben gemein­sam leben und gegen­sei­ti­ge Stär­kung durch Gebet und Fei­er der Eucha­ris­tie
  3. Glau­bens­in­hal­te für unse­re Zeit erschlie­ßen
  4. Stär­ke­re Beto­nung christ­li­cher Wer­te in unse­rer Gesell­schaft und Ver­deut­li­chung ihrer posi­ti­ven Wirk­kraft für die Welt
  5. Qua­li­fi­zier­te Leis­tung in Beruf und Gesell­schaft
  6. Pfle­ge der Freund­schaft unter­ein­an­der
  7. För­de­rung sozia­ler und cari­ta­ti­ver Akti­vi­tä­ten aus christ­li­cher Ver­ant­wor­tung
  8. Aus­ein­an­der­set­zung mit aktu­el­len poli­ti­schen, kirch­li­chen , sozia­len und öko­lo­gi­schen The­men
  9. Bemü­hen um Über­win­dung der kon­fes­sio­nel­len Spal­tung und Ken­nen­ler­nen ande­rer Reli­gio­nen
  10. Respekt vor der Wür­de eines jeden Men­schen und sei­nem Leben in allen Pha­sen

(Beschlos­sen in Regens­burg / Schloss Hau­zen­stein am 24. Okto­ber 2009)

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen über das Car­tell Rupert May­er fin­den Sie hier: www.cartell-rupert-mayer.de